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12 Pfeile – Konfirmation weltweit

Konfirmationsstadt Ziegenhain

Ziegenhain ist ein besonderer Ort der Reformationsgeschichte. Hier liegt ein wichtiger Ursprung der evangelischen Konfirmation – und damit der Ausgangspunkt für das Projekt „12 Pfeile“.

1539

Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung

Aus Unterricht, persönlichem Bekenntnis und Segen entwickelte sich eine Praxis, die bis heute in vielen evangelischen Kirchen weltweit weiterlebt.

Reformation in Hessen Landgraf Philipp Martin Bucer Konfirmation weltweit

Der Ursprung der Konfirmation

Ziegenhain ist ein besonderer Ort der Reformationsgeschichte. Im Jahr 1539 wurde hier die Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung mit der Einführung der Konfirmation verbunden.

Damit entstand ein Modell, das bis heute in vielen evangelischen Kirchen weltweit weiterlebt. Die Konfirmation sollte Jugendlichen helfen, den christlichen Glauben bewusst kennenzulernen, sich mit Taufe, Gemeinde und persönlichem Bekenntnis auseinanderzusetzen und öffentlich gestärkt in die Gemeinde hineinzuwachsen.

Warum das wichtig ist

Konfirmation ist nicht nur ein Familienfest.

Sie verbindet Taufe, Unterricht, persönliches Bekenntnis, Segen und die Aufnahme in eine Gemeinde. Ziegenhain steht für diesen Ursprung.

Adam Krafft – Station Konfirmationszimmer im Rundgang Ziegenhain Station Konfirmationszimmer im Rundgang Ziegenhain öffnen →

Historischer Hintergrund

Im 16. Jahrhundert war Hessen ein wichtiger Raum der Reformation.

Landgraf Philipp der Großmütige suchte nach einer kirchlichen Ordnung, die Glauben, Gemeinde und Verantwortung neu zusammenführte. Der Straßburger Reformator Martin Bucer spielte dabei eine wichtige Rolle.

In Ziegenhain wurde eine Ordnung entwickelt, die Kinder und Jugendliche nicht einfach automatisch in die kirchliche Praxis hineinwachsen ließ. Sie sollten unterrichtet, begleitet und bewusst auf ihren Glaubensweg vorbereitet werden.

Aus Unterricht, Bekenntnis und Segen wurde Konfirmation

Daraus entwickelte sich eine Form, die bis heute prägend ist: Jugendliche werden vorbereitet, setzen sich mit ihrem Glauben auseinander und werden im Gottesdienst gesegnet.

1539

Ziegenhainer Ordnung

Die Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung wird mit der Einführung der Konfirmation verbunden.

Reformation

Hessen als Reformraum

Landgraf Philipp und Reformatoren suchen nach einer neuen Ordnung für Glauben und Gemeinde.

2017

Konfirmationsstadt

Schwalmstadt-Ziegenhain erhält die Sonderbezeichnung Konfirmationsstadt.

Heute

12 Pfeile

Das Projekt zeigt, wie Konfirmation in vielen Ländern weiterlebt.

Warum Ziegenhain?

Ziegenhain ist nicht nur irgendein historischer Ort. Hier treffen mehrere Linien zusammen.

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Historischer Ort

Die Wasserfestung Ziegenhain steht für Geschichte, politische Entscheidungen und kirchliche Entwicklung in der Reformationszeit.

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Kirchliche Ordnung

Die Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung verbindet Unterricht, Taufe, Bekenntnis und Gemeindeleben.

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Weltweite Wirkung

Was hier historisch entstand, wird heute in vielen Ländern unterschiedlich vorbereitet und gefeiert.

  • die Reformation in Hessen
  • die Wasserfestung als politischer und kirchlicher Entscheidungsort
  • Landgraf Philipp als prägende Gestalt
  • Martin Bucer als theologischer Vermittler
  • die Frage nach Taufe, Glaube, Gemeinde und persönlicher Verantwortung
  • die Entstehung einer Praxis, die bis heute weltweit gefeiert wird

Konfirmation als Brücke

Die Konfirmation verbindet Vergangenheit und Gegenwart.

Sie verbindet Taufe und persönliches Bekenntnis. Sie verbindet Jugendliche mit ihrer Gemeinde. Und sie verbindet Ziegenhain mit vielen Ländern der Welt.

Die Grundfragen bleiben aktuell

Die Formen unterscheiden sich von Land zu Land. Die Grundfragen bleiben ähnlich.

Was bedeutet Taufe?
Was bedeutet Glaube?
Was bedeutet Segen?
Was bedeutet Gemeinde?
Was bedeutet persönliches Bekenntnis?
Wie werden Jugendliche begleitet?
Welche Rolle spielen Familie und Gemeinschaft?
Was bedeutet Konfirmation heute?

Projektumfeld

Die Konfirmationsstadt Ziegenhain ist mehr als ein historischer Titel. Sie ist ein Ausgangspunkt für Bildung, Begegnung und Vermittlung.

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Geschichte erleben

Stadtführungen, digitale Rundgänge und historische Orte machen die Geschichte der Konfirmation sichtbar.

🎓

Bildung gestalten

Schulen, Konfirmandengruppen und Workshops können die Geschichte mit aktuellen Fragen verbinden.

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Welt verbinden

QR-Codes, Kurzvideos und Länderbeiträge zeigen die weltweite Gegenwart der Konfirmation.

Zum Projektumfeld gehören

  • die Geschichte der Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung
  • die Wasserfestung Ziegenhain
  • die Schlosskirche und der historische Stadtraum
  • die Skulptur zur Konfirmationsstadt
  • Stadtführungen und digitale Rundgänge
  • Konfirmandenarbeit
  • Schul- und Bildungsprojekte
  • internationale Kontakte
  • QR-Code-Inhalte und Kurzvideos
  • das Projekt „12 Pfeile – Konfirmation weltweit“

Von Ziegenhain in die Welt

Heute wird Konfirmation in vielen Ländern unterschiedlich vorbereitet und gefeiert.

In Finnland heißt die Konfirmandenzeit rippikoulu. In Island spricht man von Ferming. In Portugal begegnet der Begriff Confirmação. In Großbritannien, den USA oder Südafrika gibt es eigene Formen von Confirmation.

Genau hier setzt „12 Pfeile“ an: Der Wegweiser in Ziegenhain zeigt, dass eine historische Idee weltweit weiterlebt – in anderen Sprachen, anderen Kirchen und anderen Lebenswelten.

Bedeutung für „12 Pfeile“

Die Seite „Konfirmationsstadt Ziegenhain“ erklärt, warum dieses internationale Projekt gerade hier beginnt.

Ziegenhain ist der historische Ausgangspunkt. Die zwölf Länder zeigen die weltweite Gegenwart. Zusammen entsteht ein Projekt, das Geschichte nicht nur erzählt, sondern weiterführt.

Herkunft, Gegenwart, Zukunft

„12 Pfeile“ macht sichtbar: Konfirmation ist ein Thema mit Herkunft, Gegenwart und Zukunft.

Von Ziegenhain aus wird der Blick weltweit.

Mitmachen und Geschichte weitertragen

Wer sich für die Geschichte der Konfirmation, internationale Kontakte, Bildungsarbeit oder Länderbeiträge interessiert, kann Teil des Projektes werden.

Kontakt aufnehmen